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Bilder / News - Ausland

Skitouren in Norwegen  - vom Schiff auf die Ski vom 11.03. – 19.03.2011

 

Eine kleine Reisegruppe von 8 Personen, allesamt Mitglieder von der DAV Sektion Berchtesgaden einschließlich 1. und 2. Vorstand, machte sich auf die Reise nach Norwegen zum Skitourengehen vom Schiff aus.

Wir flogen nach Alesund, eine gute Flugstunde nördlich von Oslo, dieses schmucke Städtchen mit ca. 45 000 Einwohnern wird auch „Venedig des Nordens“ genannt.

Als wir bei einem Spaziergang am Hafen unser Schiff begutachteten, konnten wir uns kaum vorstellen, dass wir hier allesamt platz haben sollten. Ein Segelboot namens „Ellen“, das in Bayern gebaut wurde, war unser Zuhause und Fortbewegungsmittel für die nächsten 6 Tage.  Auf dem Schiff haben max. 8 Personen plus ein Skipper Platz, ein schöner, großzügiger Aufenthalt- bzw. Essraum , 3 Toiletten und Schlafkojen für jeweils 2 Personen, die vom Platz her allerdings gewöhnungsbedürftig waren.

Am nächsten Morgen verließen wir den Hafen von Alesund und wir tuckerten mit unserer Jacht durch den winterlichen Hjorundfjord. Von diesem Fjord aus können Skitouren unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade unternommen werden. Die Aufstiege bewegen sich zwischen 1000 und ca. 1400 Höhenmeter. Per Schiff werden die einsamen und abgelegenen Ausgangspunkte erreicht. Der Traum eines jeden Skitourengehers: an einem verträumten Landesteg die Skier anschallen und losgehen, meistens geht es durch einen lichten Wald, bis ein breiter Bergrücken oder Flanke zum Gipfel führt und die Abfahrt meist im besten Pulver. Die Einmaligkeit der Skitouren in Norwegen besteht in der überwältigende Aussicht auf den Fjord und das Meer, dies lässt auch den verwöhntesten Skibergsteiger auf seine Kosten kommen. Andres, ist nicht nur ein profesioneller Skipper, sonder auch ein begnadeter Koch, der uns jeden Tag aufs Neue kulinarsch verwöhnte – zurück von der Skitour, schon wurden wir mit köstlichen Speisen bewirtet. Auch die Körperpflege kam nicht zu kurz – jeden zweiten Tag organisierte uns Andres eine Duschmöglichkeit in einem abgelegenen Dorf.

Auch der Wettergott war uns hold, wir hatten durchaus gutes Wetter und sehr gute Schneeverhältnisse, was für norwegische Verhältnisse nicht unbedingt selbstverständlich ist. Wir konnten sechs herrliche Skitouren unternehmen. Wie ich aus einem Bericht unserer Nachfolgegruppe entnehmen konnte, ging auf Grund von Schlechtwetter kaum eine Skitour zusammen. Auch im nächsten Jahr ist eine Skitourenwoche in Norwegen (voraussichtlich Tromsö von einem festen Quartier) geplant.

 

 

 


 

Erfolgreiche Expedition zum Aconcagua 6962 m vom 25.11. - 19.12.2010

Sturm am Aconcagua

 

Der Aconcagua ist mit 6962 m der höchste Berg in Südamerika und des amerikanischen Kontinents. Er liegt in den argentinischen Anden, Nahe der chilenischen Grenze. Am 14. Jan. 1897 erreichte der Schweizer Bergführer Mathias Zurbriggen als erster den Gipfel, er war Teilnehmer der britischen Expedition von Edward FitzGerald.

Am 25. Nov. machte sich eine Gruppe von 13 Bergsteigern, aus dem Berchtesgadener, Tegernseer, Haushamer und Traunsteiner Raum auf dem Weg nach Südamerika.

Nach der Landung im argentinischen Mendoza besorgten wir uns bei der Nationalparkverwaltung die Permits für die Besteigung des Aconcaguas. Das Permit kostet zwischen 300 – 500 $, je nach Besteigungssaison.

Wir hatten eine Überschreitung des Berges vor, d. h. Anmarsch über das Vacas Tal zum Basislager Argentina, dann über die Guanacos Traverse bzw. eine Gruppe wollte über den Polengletscher den Gipfel erreichen, Abstieg zum Basislager Plaza de Mulas, weiter duch das Horconestal zum Ausgangspunkt.

Der Anmarsch zum Basislager dauerte 4 Tage. Genächtigt wurde in 2 Camps:

Pampa de Lena 2800 m und Casa de Piedra 3200 m, hier wurden wir von unserer einheimischen Agentur voll verpflegt, unsere Ausrüstung wurde bis zum Basislager  von Maultieren getragen. In einem gemütlichen Tempo benötigten wir für die Etappen ca. 5 – 6 Std.. Im Lager Casa de Piedra legten wir noch einen Akklimatisationstag ein, an dem wir einen namenlosen 4000er bestiegen, der uns einen tollen Blick auf dem Aconcagua bescherte.

Das Paza de Argentina (Basislager) ist ca. 4300 m hoch. Nachdem wir die Formalitäten erledigt hatten: Registrierung bei den Rangern und die ärztliche Untersuchung, konnte die Besteigung beginnen.

Am Rasttag wurde die Ausrüstung zusammen gestellt: Verpflegung und Benzin für ca. 6 Tage, die Kocher und Zelte überprüft und die Zusammenstellung der persönliche Bekleidung. Ab dem Basislager sind wir auf uns gestellt, d. h. alles muss selbst getragen werden.

Unser Expeditionstaktik war wie üblich: jede Etappe zweimal, Lastentransport und beim zweiten Aufstieg das Zelte und die restliche Ausrüstung nachziehen, somit ist ein optimale Akklimatisation gewährleistet.

Auf diese altbewährte Taktik wurde Lager I auf ca. 5000 m errichtet. Von hier aus wollten wir auf 2 Routen den Berg besteigen:

5 Teilnehmer wollten über den anspruchsvollen, bis zu ca. 50 Grad steilen Polengletscher den Gipfel erreichen. Sie machten sich am nächsten Tag auf zum Polenlager II auf ca. 5800 m. Am Lager II angekommen, konnten die 5 Bergsteiger den Polengletscher genau einsehen, es stellte sich heraus, dass die Polenroute zuviel Blankeis  und zu viele Gletscherspalten aufwies, somit entschlossen sie sich über die falsche Polenroute (travisiert zum Normalweg) den Gipfel zu besteigen. Dies gelang am darauf folgendem Tag: Jaud Sepp, der konditionsstarke Mann aus Jachenau, wird scherzhafterweise von seinen Freunden als „unser Spurgerät“ genannt, Christoph Graf von Preysing und unseren Expeditionsarzt Raimund Lechner. Kurz Anton und Engl Hans, immerhin 2 Achttausender Bergsteiger erreichten auf Grund der „Speedbesteigung“ nicht ganz den Gipfel. Engl Hans ist überigens der erste Deutsche, der kurz nach Messener und Habeler den Mount Everest ohne Flaschensauerstoff bestieg. Die beiden probierten es am darauffolgendem Tag noch einmal, Sie campierten im Lager „Cholera“ auf ca. 6000 m. Auf Grund des starken Windes mussten die beiden wieder umdrehen, im Lager angelangt, stellten Sie fest, dass ihr mit beinahe 20 kg schweren Steinen befestigtes Zelt samt Inhalt (Schlafsack, Matte, Fotoapperat,…) weggewehte wurde. Den beiden blieb nichts anderes übrig, als ins Basislager Plaza de Mulas abzusteigen.

Der Rest der Gruppe lies es etwas gemächlicher angehen. Wir transportierten unsere Ausrüstung zum Camp III auf ca. 5500 m. Am nächsten Tag legten wir auf Lager I einen Ruhetag ein. Ein Bergführerkollege aus Deutschland Härter Günther (Top Mountain Tours) war ebenfalls mit einer Gruppe auf Lager I.

Mit Satellitentelefon ausgestattet erfuhren wir von Härter Günther immer den aktuellsten Wetterbericht. Die Windprognosen waren äußerst ungünstig, Windgeschwindigkeiten von 100 – 160 Km/h waren für die nächsten 3 Tage prognostiziert. Mein Plan stand fest – Absteigen ins Basislager und dort abwarten. Für den größten Teil der Gruppe bedurfte dies noch einiger Überredenskünste, denn momentan war schönstes Wetter und fast kein Wind.

Als einer sagte: „am Watzmann geht man auch nicht bei einem Wind von 120 Km/h rauf“ war der Knoten geplatzt und alle stiegen ins Basislager ab. Im Basislager wurden wir von unserer Agentur bestens verpflegt und wir konnten uns in den großen Essenszelten aufhalten. Die Zeit vertrieben wir uns mit Kartenspielen, wenn der Wind es zuließ unternahmen wir auch kleine Spaziergänge mit Bouldereinlagen.

Am Samstag war der stärkste Wind angesagt, was auch im Basislager deutlich zu spüren war: um kurz nach 7.00 Uhr, fegte eine Böe durchs Basislager, mehrer Essenszelte wurde komplett zerstört und alle Toilettenhäuschen durch die Luft geschleudert. Am Sonntag ließ der Wind nach und wir stiegen erneut ins Lager I auf. Für die nächsten 2 Tage war windstilles Wetter angesagt, für Mittwoch mittlere Windgeschwindigkeiten von 40 km/h.

Unser Plan sah nun wie folgt aus: am Montag Aufstieg zum Camp III auf 5500 m, weiter mit voller Ausrüstung zum Camp Cholera auf knapp 6000 m. Dieser Plan wurde auch in die Tat umgesetzt. Nach einer schlaflosen Nacht brachen wir um 5.30 Uhr auf zum Gipfel. Nach ca. 8 Std. anstregendem Aufstieg erreichten mit mir 6 Teilnehmer (Christl Zembsch, Hannes Jorda, Hans Votz, Peter Aicher, Gerald Kroschinki und Werner Engelmann) den höchsten Punkt des amerikanischen Kontinents bei absolut windstillem Wetter. Wir verbrachten eine weitere Nacht auf dem Camp Cholera.

Die restlichen Expeditionstage verliefen planmäßig, Zeitreserven waren zur Gänze erschöpft. Am nächsten Tag Abstieg ins Basislager Plaza de Mulas, tags darauf erfolgt der ca. 30 km lange Rückmarsch über das Horcones Tal zur Zivilisation mit warmer Dusche. Die Busfahrt nach Santiago die Chile war ein echtes Erlebnis: für die ca. 250 km langen Strecke benötigte wir den ganzen Tag: an der Grenze zwischen Argentinien und Chile wurde unser Gepäck auf schärfste „gefilzt“, zwei Äpfel und eine Wurst wurden beschlagnahmt, auch die Rauschgifthunde beschnüfelten unser Expeditionsgebäck. In der Hauptstadt Chiles angekommen, erhielten wir eine kostenlose Stadtrundfahrt, da unser Fahrer das Hotel erst auf größeren Umwegen fand. Im Hotel angekommen, gab es ein herzliches Wiedersehen mit den anderen Expeditionsteilnehmern, die sich in der Zwischenzeit am Pazifik vergnügt hatte.

Am Heimflugtag besichtigten wir noch die 22 m hohe San Cristobal Statue auf dem gleichnamigen 880 m hohen Hügel über der Hauptstadt von Chile, somit ging eine rundherum erfolgreiche Reise zu Ende.

Aufstieg zum Basislager Plaza de Argentina (4200 m)

 

    

 

    

 

    

 

    

 

    

 

Austieg zum Lager I (5000 m) und Lager Cholera (6000 m)

 

    

 

    

 

    

 

am Gipfeltag

 

   

 

  

 

   

Baislager Plaza de Mulas (4300) und Rückmarsch duch das Horcones Tal

 

   

 

   

 

   

 

   

 

Skitourenreise zum Dach Europas - Elbrus 5642 m vom 20.05. - 28.05.2010

 

tolle Tiefschneeabfahrt am Fuße vom Elbrus       Aufstieg zum Gipfel

 

Aufstieg zum Gipfel          Aufstieg zum Gipfel


Aufstieg bei Wind          Zum 5. Mal am Gipfel vom Elbrus

 

Taumfirn unter afrikanischer Sonne

Skitourenreise am Rande der Sahara vom 14.03. – 22.03.2010

 

Unter Marokko stellen sich die meisten Leute – Sonne, Sahara, Meer…oder ähnliches vor, aber Skitouren, das überschreitet die Vorstellungskraft mancher.

Unter Insider sind Skitouren in Marokko schon längst bekannt.

 

Das Gebirge des Hohen Atlas erstreckt sich von der atlantischen Küste bis zur marokkanischen, algerischen Grenze, auf eine Länge von ca. 800 km und besitzt einige Gipfel über 4000 m – der Jebel Toubkal ist der höchste Gipfel mit 4167 m.

 

Das Atlasgebirge bildet auch eine markante östliche – westliche verlaufende Wetterscheide zwischen dem feuchten Klima des äußersten Nordens Westafrikas und der extrem trockenen Sahara.

 

Wir waren eine Reisegruppe von insgesamt 9 Personen, überwiegend Skibergsteiger aus dem Berchtesgadener Raum.

 

Nach der Landung in Marakesch, erfolgte eine 1 ½ std. Weiterfahrt mit dem Bus nach Imlil – eine kleines Berberdorf am Rande des Hohen Atlasgebirges.

 

Am nächsten Tag wanderten  wir durch mehrere Berberdörfer nach Tascheddirt, ebenfalls ein kleines Berberdorf auf ca. 2300 m. Unser Ausgangspunkt für die ersten beiden Skitourentage war eine neuerbaute, für marokkanische Verhältnisse sehr komfortable eingerichtete Hütte des Club Alpin Francais. Im Hohen Atlas leben überwiegend Berber, so bezeichnen sich afrikanische Volksstämme mit eigener Muttersprache.

 

Die ersten beiden Skigipfel waren der Igouenouance (3882 m / 1600 Hm) und am nächsten Tag der Likemt (3555 m / 1200 Hm). Wir befanden uns auf einer Komfortskitourenwoche: die Skier und Skischuhe wurden uns von Mulis, ca. 1 Std. Gehzeit, bis zum Beginn des Schnees hingetragen und selbstverständlich nach der Tour auch wieder zur Hütte gebracht.

 

Der Schnee war in den frühen Morgenstunden eisenhart gefroren, die steileren Passagen mussten mit Steigeisen bewältigt werden, was schon eine gute Kondition voraussetzt.

 

Um die Mittagszeit taute die afrikanische Sonne die Schneeoberfläche zum „Idealfirn“ auf, gleichmäßig von oben bis unten,  schwelgten wir   juchzend zu Tale.

 

Nachdem wir nach den ersten beiden Skitourentagen vom marokkanischen Firn und von unseren Begleitern mit marokkanischen Köstlichkeiten verwöhnt wurden, stand nun der Wechsel zur Neltner oder auch Tobkalhütte (3200 m)auf dem Programm.

 

Schon alleine der Anstieg zur Hütte (1500 Hm / ca. 5 Std.) war ein Erlebnis, vorbei an der Einsiedelei Chamharouch, vorbei an verschiedenen Berberständchen, hier konnte man sich mit erfrischenden Getränken oder sogar mit frisch gepressten Orangensaft verköstigen. Die Mulis brachten unsere Ausrüstung bis zur Schneegrenze (auf ca. 2600 m), nun ging es bei uns weiter mit Fellen, unsere restliche Ausrüstung wurde von Trägern zur Hütte gebracht.

 

Die Neltener Hütte ist wegen der umliegenden Viertausender das Herzstücks des gesamten Gebirges und daher auch sehr stark frequentiert.

 

Unsere nächsten beiden Skitourentage wurden von grandiosen Skiviertausendern gekrönt. U. a. bestiegen wir den Jebel Toubkal, den mit 4167 m  höchste Berg im Hohen Atlas. Die Aussicht von der Gipfelbarke war grandios: Rings um diesen Gipfel stehen die übrigen Viertausender, nach Süden verliert sich die Sicht über die Berge tief hinein in die Sahara. Runter ging es Schwung an Schwung in butterweichen Firn über großzügige Muldensysteme oder zum Teil auch steilere Schneeflanken.

 

Nach dem letzten Skitourentag stiegen wir nach Imlil ab, anschließend ging es weiter mit dem Bus nach Marakesch.

 

Am letzten Tag stand ein Besichtungstag der ca. 800 000 Einwohner umfassenden Metropole auf dem Programm: orientalische Bauarchitektur, rote Lehmhäuser, grüne Palmengärten und nicht zuletzt der Souk: der weltgrößte Markt in seinen Gassen und Hintergässchen der ein Einzigartigkeit sucht.

 

Diese Skitourenreise wird auch wieder im nächsten Jahr angeboten:

Mehr Infos demnächst unter www.bergschule-watzmann.de / Skitourenreisen.

 

 

Aufstieg zum Likmet 3550 m                   Am Jebel Tobkal (4167 m) höchster Berg im Hohen Atlas



    Firn vom Feinsten              Firn, Firn,....
 
    Schlangenbeschwörer in Marakesch               Sonnenuntergang in Marakesch

 

Trekking ins Everestgebiet - 3 leichte Fünftausender vom 1.10. - 23.10.2009

Gokyo Ri, Sanu Taboche, Chukung Ri

 

1. Tag: Besichtigung in Kathmandu

 

Stupa von Bodnath

 

2. Tag: Flug nach Lukla - weiter in ca. 3 Std. nach Phakding

 

Flug nach Lukla auf dem Flug nach Lukla
Lukla

 

3. Tag: Aufstieg nach Namche Bazar 3440m

 

 

4. Tag: Ruhetag in Namche Bazar

 

 

5. Tag: Aufstieg bei schlechtem Wetter nach Luza (4390 m)

 

 

6. Tag: bei wunderschönen Wetter weiter nach Gokyo (4790m)

 

Frühstück in Luza Sherpa Mädchen
In Gogkyo im Hintergrund Choyou

 

7. Tag: Aufstieg zum Gokyo Ri 5360 m - Abstieg nach Nha 4440 m

 

Christian beim Aufstieg zum Gokyo Ri Kathi auf ihrem ersten Fünftausender

 

8. Tag: Auf herrlichem Höhenweg gehts weiter nach Phortse

 

Gruppe beim Mittagessen

 

9. Tag: Weiterweg nach Pangboche

 

Sherpanin beim "Kartoffel einlagern" hier wird alles getragen

 

10. / 11. Tag: Pangboche - Periche - Chukung - Besteigung vom Chukung Ri 5546 m

 

Nuptse, Lothse, Everest Yak
Aufstieg zum Chukung Ri Am Gipfel

 

12. - 15. Tag: über Namche Bazar wieder zurück nach Lukla

 

das weltberühmte Kloster Tengpoche Tengpoche
Namche Bazar Markt in Namche

 

16. - 18. Tag: Rückflug von Lukla - Besichtigung in Kathmandu

 

Rückflug nach Kathmandu auf dem Rückflug nach Kathmandu
Nyatopola Pagode Statue von den Mallo Herrschern

 

Skitourenreise zum Dach Europas - Elbrus 5642 m vom 22.05. - 31.05.2009

 

Eine 17-köpfige Gruppe, darunter auch 3 Frauen, überwiegend aus dem Berchtesgadener-, dem Salzburger Raum und dem benachbarten St. Martin flogen am 22. Mai von München über Moskau nach Mineralny Vody. Organisiert wurde die Reise von der Bergschule Watzmann. Nach einer 3 stündigen Busfahrt ins Baksantal bezogen wir in der Nähe der Ortschaft Terskol, direkt am Fuße vom Elbrus unser Hotel.

Der Kaukasus hat eine ähnliche Ausdehnung wie unsere Alpen. Mit  einer Länge von ca. 1100 km und einer Breite bis zu 180 km, liegt er zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen Meer. Die Elbrusregion liegt in Russland, genauer gesagt in der Teilrepublik Balkarien. Die Streitfrage um den höchsten Berg Europas ist seit einigen Jahren endgültig geklärt, es ist der doppelgipfelige Elbrus mit dem 5642 m hohen Westgipfel und dem ca. 1,5 km entfernten aber doch um ca. 20 m niedrigeren Ostgipfel. Ein Vulkanberg der seit über 1600 Jahren nicht mehr ausgebrochen ist. Zuerst wurde der Ostgipfel, am 22. Juli 1829 von einem kabardinischen Hirten und dem Träger Kiliar Kashirow erstbestiegen. Der Westgipfel wurde am 28. Juli 1874 durch die Engländer Frederick Gardiner, Florence Crauford Grove, Horace Walker und dem Schweizer Bergführer Peter Knubel erst bestiegen.

In den ersten Tagen unternahmen wir Akklimatisationstouren zur Prijut 11 (4200 m), zu den Pastuchovafelsen (4500 m) und verlegten unser Quartier auf die Barrel Camps (biwackschachtelähnliche Tonnen) auf ca. 3700 m, die beheizt sind und auf der uns unsere Köchine Mariam gut verpflegte. Die Prijut 11 war im 2. Weltkrieg heiß umkämpft und wurde letztendlich von den Deutschen eingenommen. Deutsche Soldaten bestiegen 1944 den Elbrus und hissten am Gipfel die Reichsflagge. Die Prijut 11 fiel 1998,durch einen Kocher verursachtes Feuer, zum Opfer.

Die Wetteraussichten für Mittwoch und Donnerstag waren gut. Wir entschieden uns für den Mittwoch als Gipfeltag . Den gewaltigen Höhenunterschied vom Lager bis zum Gipfel von fast 2000 m, verkürzten wir mit einer halbstündigen Pistenraupenfahrt bis zu den Pastochovafelsen auf ca. 4500 m. Bei den Felsen deponierten wir die Skier und stiegen dann mit Steigeisen in ca. 6 Std., einem schmalen Schneeband folgend, (links und rechts davon war Blankeis) zum Gipfel. Vier Unentwegte schnürten die Skier auf den Rucksack und fuhren direkt vom Gipfel die zum Teil ca. 35 Grad steilen Hänge und das gut zu befahrene Schneeband mit Skiern ab.

Alle Teilnehmer erreichten den 5642 m hohen Westgipfel bei strahlenden und windstillen Wetter. Der eine oder andere Teilnehmer merkte schon, dass die Luft mit zunehmender Höhe relativ „dünn“ wird. Auf ca. 4500 m beträgt der Sauerstoffgehalt und der Luftdruck nur noch die Hälfte wie auf Meereshöhe. Alle Teilnehmer kehrten gesund und überglücklich zu den Botschki Tonnen zurück.

Was wir für ein Wetterglück mit dem Gipfeltag hatten, stellte sich erst in den nächsten Tagen heraus. An den beiden darauf folgenden Tagen schneite es bis  ins Tal.

Am Samstag unternahmen wir bei strahlendem Wetter noch eine kleine Tour zum 3400 m hohen Tschegett , von dem aus wir eine tolle Sicht auf dem Elbrus, dem doppelgipfeligen Uschba (übersetzt: Hexe) und die umliegenden Kaukasusbergen hatten. Die mächtigen Schneefahnen am Elbrusgipfel ließen auf einen kräftigen Wind schließen, der unter Umständen einen Gipfelgang nicht zugelassen hätte. Der Gipfelerfolg machte auch schnell zu Hause seine „Runde“. Eine Teilnehmerin bekam ein SMS von ihrem Sohn: „Mama Herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten Seven Summit Gipfel“ (die nächsten Summits werden bestimmt folgen). Im Hotel wurde der Gipfelerfolg noch ausgiebig mit Wodka bis in die frühen Morgenstunden gefeiert, ehe uns der Bus zum Flughagen brachte.

Unser Hotel in Terskol ("Balkaria")

Aufstieg zur Prijut 11

Prijut 11 (4100 m)     Akklimatisationstour zu den Pastuchovafelsen
Unsere "Quartier"     ...einfach aber doch gemütlich
Austieg zum Gipfel     Gipfelanstieg
Sonnenaufgang am Gipfeltag

  kurz vor erreichen der Scharte auf 5300 m

     am Gipfelplateau, im Hintergrund der Ostgipfel
Frauenpower am Gipfel     Karl glücklich aber geschafft am Gipfel

 

Skitourenreise zum Kasbekh (5033m) in Georgien 9.05. - 17.05.2009

 

Tagebuch mit Bildern von unserer Kasbekhtour (hier anklicken)

 

Skitourenreise zum Ararat vom 17.05. - 29.05.2008

 

Durchs wilde Kurdistan zum Ararat
 
Über den Van-See, 7mal so groß wie der Bodensee, schweben wir ein ins Land der Kurden. „Wir“ sind Christl und Heinz Zembsch sowie Marianne und Dieter Brasin, die wir mit Hubert Nagl den Ararat mit Schi besteigen wollen. Vor Ort gesellt sich Diego, ein junger Schweizer zu uns. Zur Begrüßung kredenzt man uns Cay, wundervoll würzigen Tee, der unsere Ungeduld etwas besänftigt. Auch dann ist noch genug Zeit zur Besichtigung der Zitadelle und der Insel Akdamar. Kurdische Studenten singen und tanzen, sprechen uns freundlich an, fragen interessiert nach unserem woher und wohin. Es gefällt ihnen, daß wir Deutsche sind und unser Ziel „Ararat“ weckt geradezu Begeisterung. Auch unsere Begleiter für die nächsten zwei Wochen sind Kurden: Memet, Fahrer und Führer, seine beiden Neffen Ruhat und Nuri sowie der Koch Nurhan. Sie singen und zeigen uns ihre Tänze, nehmen uns dazu, sind herzlich und fröhlich.

Mit einem Kleinbus schaukeln wir anderntags am südlichen Seeufer entlang zu unserem ersten Bergziel, dem gut 3000 Meter hohen Nemrut. Ruhat geht mit uns, wir schnaufen – er singt! Unsere Zelte errichten wir am Ufer eines Sees mit warmen Quellen. Wir sind ganz allein und genießen die Ruhe.

Auch am 4048 Meter hohen Süphan erreichen wir einen idyllischen Lagerplatz zwischen Blumenpolstern in weiß, gelb und rosa. Schneezungen ziehen weit zu uns herunter, diesmal sollen ja auch unsere Schi zum Einsatz kommen. Sehr früh brechen wir auf, der Vollmond geht gerade unter. In einer breiten Schneerinne schlurfen wir auf Fellen Kehre um Kehre höher. Es wird heiß. Am Gipfel hocken wir lange und schauen über den Van-See in die Weite. Diesmal ist Nuri unser Begleiter – zu Fuß! Als Hubert und Heinz fast vom Gipfel abfahren protestiert er lauthals und völlig entsetzt. Wir anderen umtragen brav die felsige Steilstufe um dann in perfektem Firn hinunterzuschwingen.
Per Kleinbus schließen wir  die Runde um den großen See, biegen ab nach Dogubayazit. Von einem 2600 Meter hohen Straßenpaß sehen wir „ihn“ zum ersten Mal. Überwältigt bestaunen wir unser Traumziel Ararat, das als weiße Pyramide die Ebene um weit mehr als 3000 Meter überragt. Doch zunächst erwarten uns in Dogubayazit Hotelbett, Dusche und Abendessen in einem schicken Restaurant. Hier lernen wir auch Ahmed kennen, als ältester Bruder ist er der Chef der Familie.
Der nächste Tag dient der Erholung beim Baden in heißen Quellen. Wir sind mit unserer Mannschaft eine Familie und bekommen ein Becken für uns allein. Unsere vier planschen munter im brühheißen Wasser – uns bleibt die Luft weg! Gespräche in holprigem englisch und deutsch ergeben sich. Auf unsere Frage nach dem „Kurdenproblem“ erklärt uns Memet einfach: Wenn unsere Mama in den Fernseher schaut, versteht sie nichts, denn kurdisch und türkisch sind zwei völlig verschiedene Sprachen.

Doch jetzt geht es endgültig zum großen Berg. Per Lastauto holpern wir am „Ararat-Village“ Elli vorbei, bis die Räder vor Felsbrocken still stehen. Pferdemänner mit ihren Tieren stehen bereit, auch sie gehören zur Familie. Wir wandern gemächlich zu einem grünen Absatz an der Schneegrenze, circa 3200 Meter hoch. Die zähen Pferde kommen mit unserem Gepäck, zwei Fohlen laufen mit. Wir bauen unser Lager für zwei Tage auf, denn der nächste Tag dient nur der Akklimatisation. Unsere anfängliche Ungeduld hat sich längst gelegt, wir geben uns der besonderen Atmosphäre einfach hin. Wir sind die einzigen hier. Im Sommer mag es auf den begrenzten Lagerplätzen schon eng werden.
Im Hochlager verbringen wir nur eine kurze Nacht. Nurhan zaubert auch hier ein vorzügliches Abendessen. Er weckt uns bald wieder zum  stillen Frühstück bei Stirnlampenschein. Was wird uns erwarten, oben in der „Sturmhaube“, die der Ararat seit gestern auf seinem 5163 Meter hohen Haupt trägt? Heute wird Memet mit uns gehen, er war schon über 300 mal auf dem Gipfel. Aber auch er muß sich zu Fuß in den Felsen hinaufmühen, während wir die Schneerinne daneben nutzen. Alles  ist  noch sehr hart gefroren, die Rinne steilt ordentlich auf. Mit Harscheisen zirkeln wir vorsichtig höher. Irgendwann tauchen wir in den Sturm ein. Es ist eisig kalt. Unsere warmen Klamotten, Überhose wie Daunenjacke kommen alle zum Einsatz. Endlich geht der verflixte Vorbuckel zu Ende. Der Sattel ist sturmumtost, die Gipfelflanke präsentiert sich in glitzerndem Eis. Steigeisen haben wir zwar alle, aber diese Verhältnisse würden ordentliches Sichern erfordern sagen unsere zwei Bergführer. Sie kehren 100 Meter unter dem Gipfel um, ich bin noch weiter hinten. Nun ja – Gipfel ade!

Dafür bekommen wir eine Abfahrt zum Träumen. Von fast 5000 Metern fahren wir, zuerst verhalten in der noch harten Steilflanke, aus dem Sturm heraus. Bald setzen wir unsere Schwünge in den idealen Firn. Halt gibt’s höchstens zum fotografieren. Bis zum Hochlager haben wir 1200 Höhenmeter mit eleganten Bögerln verziert!  Nurhan ist ganz überrascht, daß wir schon wieder da sind. Flugs kredenzt er uns seine extra aufgesparten Leckerbissen, darunter Schoko-Lebkuchen! Die Schnee-Zunge zum Basislager ist inzwischen weich, wir nutzen sie bis zum letzten Batzerl.

In Dogubayazit sind wir nun eingeladen zum Festessen im Haus von Ahmed. In einem riesigen Raum nehmen wir Platz auf kleinen Sofas zum Cay. Mama in rotem Samtkleid begrüßt uns. Die anderen Frauen der Familie kochen nebenan. Auf die Teppiche in der Mite des Raums werden große Plastik-Tischdecken gelegt. Darauf kommen  Schüsseln mit Joghurt und Airan, einem erfrischenden Getränk aus gewässertem und gesalzenem Joghurt. Dazu gibt es Reis und einen riesigen Topf mit Hammelfleisch. Salat aus Gurken Tomaten und Zwiebeln gehört dazu. Die Frauen essen extra, auch Mama läßt sich hinausführen. Nur wir zwei Gast-Frauen dürfen bei den Männern, auf dem Boden sitzend, bleiben. Dann erscheinen die Frauen und Kinder. Memet hat 8 Geschwister, die alle mit ihren Familien da sind. Mama setzt sich zu uns. Wir erklären mit Zeichensprache, wieviele Kinder und Enkelkinder wir haben, was die ganze Familie sichtlich interessiert. Zum Abschluß gibt es wieder Cay, dann sind wir entlassen. Bier gibt es nur im Hotel, und nur für uns Ausländer! In der Lobby lassen wir den ereignisreichen Tag ausklingen und  sinken  heute besonders müde in unsere Hotelbetten.
Unsere Reise ist nahezu zu Ende. Noch ein traumhaft schöner Tag an einem See erwartet uns. Satt an Erlebnissen müssen wir dann endgültig Abschied nehmen von unseren Begleitern, die inzwischen unsere Freunde geworden sind. Kommt ihr wieder? Dunkle  Augen sehen uns hoffnungsvoll an. Vielleicht, denn es gibt noch viel zu entdecken im äußersten Osten der Türkei, im Land der Kurden.
 
Marianne Brasin

 

 

Aufstieg zum Süphan 4045 m Aufstieg zum Süphan
Aufstieg zum Süphan herrliche Firnabfahrt

 

Firnabfahrt Ararat 5065 m

 

Aufstieg zum Lager I Aufstieg zum Lager II
Lager II auf 3800 m auf ca. 5000 m
Abfahrt vom Ararat Abfahrt vom Ararat
Ishac Pasha am Fischsee

 

Skitourenreise ins Taurus Gebirge / Türkei

vom 24.03. -1.04.2007

 

wir waren eine sehr kleine Truppe: Christl und Heinz Zembsch und der Dieter Haunschild

 

1. Tag: Flug von München nach Ankara, bei einer kurzen Stadtbesichtigung konnten wir erste Eindrücke von der Türkei gewinnen.

 

Denkmal von Kemal Attatürk Geschäft in Ankara

 

2. Tag: Fahrt vorbei an riesigen Salzsee, die sicherlich die Größe vom Bodensee erreichen, nach Ilhara (ca. 4 Std.). Dort Besichtigung der Ilhara Schlucht und einer in Stein gehauenen Kirche. Übernachtung in einer Pension, unweit vor unserer ersten Skitour, dem Hasan Dagi (3268 m).

 

riesige Salzseen

Ilhara Schlucht
Souvenierstand am Salzsee

Hasan Dagi (rechts in Wolken)

 

3. Tag: Besteigung vom 3268 m hohen Hasan Dagi. Anschließend Weiterfahrt nach Cukurbag, im Taurusgebirge, dort bezogen wir unsere Unterkunft für die nächsten 4 Tage.

 

Aufstieg zum Hasan Dagi Christl kurz unterm Gipfel
Traumschnee Hänge ohne Ende

 

4. Tag: Unser nächstes Ziel war der 3050 m hohe Pancarlik.

 

beim Aufstieg grandiose Sich ins anatolische Hochland
bei der Gipfelrast tolle Firnabfahrt

 

5. Tag: Skitour zum Kortkli Tepe (3250 m)

 

Aufstieg zum Kortekli Tepe dolomitenartige Kare
am Gipfel sensationelle Abfahrt

 

6. Tag: grandiose Skitour zum Mt. Embler (3723 m)

 

1700 Hm Aufstieg zum Mt Embler grandiose Kare
Blick vom Gipfel Abfahrt der Superlative

 

7. Tag: Besichtigungstag in Kappadokien

 

 

8. Tag: Besteigung vom 3916 m hohen Mt. Ericiyes

 

Skigebiet am Ericiyes Aufstieg zum Mt. Ericiyes

 

9.Tag: Heimflug: Ankara - München


 
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Bergschule Watzmann
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